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Bürgerservice

07.06.2019

Seniorenhilfekonzept für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger

Projektplanung und Prozessbegleitung vorgestellt

Startschuss für das Seniorenhilfekonzept

Seniorenhilfe Titelbild

Wetter steht wie viele andere Städte und Gemeinden vor den Herausforderungen des demografischen Wandels. Altenhilfe- und Pflegestrukturen, Mobilität und Nahversorgung auf dem Lande sind nur ein paar Beispiele, die es gilt für die Zukunft bedarfsgerecht anzupassen. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf einen Schwerpunkt auf zukunftsweisende Ansätze in der Seniorenpolitik gesetzt und einen Fördermitteltopf bereitgestellt. Für die Zukunft gefragt sind Lebensmodelle, die den Bedürfnissen der Betroffenen bestmöglich gerecht werden und den effizienten Einsatz knapper Ressourcen berücksichtigen.

Zur Erstellung eines Seniorenhilfekonzeptes hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf der Stadt Wetter Fördermittel aus dem Förderprogramm „Gutes Leben im Alter“ (Modul 1) gewährt. Bei diesem Fördermodul geht es zunächst um die Ausarbeitung eines kommunalen Seniorenhilfekonzeptes, dass nach Fertigstellung als Leitfaden und Grundlage für die Umsetzung konkreter Maßnahmen und Projekte dienen soll. An die Verwendung der Fördermittel knüpft der Landkreis die Bedingung eines moderierten Beteiligungsprozesses.

Zur fachlichen Unterstützung für die Projektplanung und Prozessbegleitung wurde daher die St. Elisabeth Innovative Sozialarbeit gGmbH (GISA Marburg) beauftragt. Die GISA Marburg kann im Bereich der Sozialarbeit bereits auf viel Erfahrung zurückblicken. Sie bietet Menschen und Organisationen qualitativ hochwertige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten und unterstützt sie dabei, ihre Handlungsoptionen in der Praxis zu erweitern und nachhaltig zu sichern. Ebenso arbeitet sie mit externen Referenten in Kooperation zusammen, die über eine hohe fachliche Kompetenz und vielfältige Erfahrungen verfügen.

In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Fremdenverkehr am 05. Juni hat die Fachreferentin Regine Gimmler die Projektplanung und Prozessbegleitung vorgestellt. Die ersten internen Gespräche haben bereits stattgefunden. Im Herbst ist eine Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger geplant. Hierbei ist es wichtig, viele Rückmeldungen und Eindrücke von den Bürgerinnen und Bürger zu bekommen, damit diese in die Erstellung eines Fragebogens einfließen können. Mit einem gut abgestimmten anonymen Fragebogen werden wir dann in die breite Öffentlichkeit gehen. Dabei ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürger verbunden mit einer hohen Rücklaufquote äußerst wichtig. Die Ergebnisse der Fragebogenaktion werden anschließend fachlich analysiert und bilden die Grundlage für die geplanten Workshops, in denen wir wieder auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. Am Ende des geplanten einjährigen Prozesses steht die Erstellung eines Konzeptes, das aufgrund fundierter Ergebnisse als Leitfaden bzw. Handbuch für eine nachhaltige Umsetzung konkreter Maßnahmen und Projekte dienen soll.

Wir werden rechtzeitig über den Wetteraner Boten, Tagespresse und unserer Homepage einladen und Sie auf dem Laufenden halten. Wenn Sie schon jetzt allgemeine Fragen zu diesem Thema haben oder Anregungen, Kritik oder Wünsche äußern möchten, nehmen wir diese natürlich gerne entgegen.

Telefon: 06423 82-41
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