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Hugenotten- und Waldensergemeinde Todenhausen
Unmittelbar nördlich des 1349 erstmals genannten Dorfes „Dudinhausen“ wurden 1720 hugenottische und waldensische Glaubensflüchtlinge, die schon erfolglose Ansiedlungsversuche hinter sich hatten, Siedelplätze zugewiesen.
Französisch-Todenhausen, wie die amtliche Bezeichnung lange lautete, wurde regelmäßig beidseitig der heutigen B 252 angelegt. Auffällig ist der gerade Straßenverlauf mit der gradlinigen Bebauung. Einzelne Kolonistengehöfe wahren bist heute weitgehend ihr ursprüngliches Aussehen. Die Kirche wurde etwas abseits an einer Seitenstraße errichtet. Schon wegen der knapp bemessenen Landflächen betrieben die Bewohner lange in erheblichem Umfang Heimtextilgewerbe.
Ein Gedenkstein auf dem Sonnabendskopf mit der Inschrift „Resistenz“ erinnert an die 200-Jahrfeier der Colonie, ein weiterer Gedenkstein auf dem Friedhof an die 40 Gründerfamilien.
In der ehemaligen Schule (Hauptstraße 31) befindet sich das „Hugenotten- und Waldenserarchiv Todenhausen“ mit einer Sammlung von Exponaten, Archivalien und Bücher über Herkunft und Lebensweise der hier angesiedelten Kolonisten
C´est en 1720 que les premiers Huguenots et Vaudois s´etablissment dans ce village mentionné pour la premié fois en 1349 sous le nom de „Dudinhausen“. Tymiques sont ici l´implantation rectiligne des rues et maisons avec l´ecart. Quelques fermes de colons ont jusqu´á aujourd´hui gradé leur aspect initial. Les habitants partiquaient l´agriculture et l´artisant du textile á domicile.
„L´archive Huguenote et Vaudoise de Todenhausen“ se trouve dans l´ancienne école (Hauptstraße 31).




